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»Ganz im Ernst!«

So lautet der Titel der Tübinger Humorwoche vom 14. bis 21. Juni 2009.

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Warum? Weil Humor ein besseres Klima schafft und in Zeiten der gescheiterten Ideologien die weitaus gescheitere Lebensmaxime liefert. Und, weil er in Tübingen allerorten zu finden ist, auch an Stellen, wo man ihn nicht so schnell vermutet. Von allen Seiten und von Anfang an gab es daher großen Zuspruch zu diesem Projekt. So ist die Beteiligung und Vernetzung zahlreicher Tübinger Institutionen entsprechend umfangreich.

 

Das Logo der Humorwoche von Sepp Buchegger bezieht sich bewusst auf ein Gemälde von Edvard Munch mit dem Titel "Der Schrei" und zielt auf die andere Seite des Humors ab. Der Humor schützt, denn wer lächelt, ist immer der Stärkere. Dass Humor nicht nur bei Comedians zu finden ist, sondern eine breite Palette besitzt und an vielen verschiedenen Stellen ganz sinnvoll und geistreich gepflegt wird, das beweist die Tübinger Humorwoche mit seinem Gesamtprogramm am Uniklinikum, an der Universität und natürlich auf den zahlreichen Bühnen der Stadt.


Im Universitätsklinikum wenden sich Vorträge und Workshops sowohl an die Ärzte und das Pflegepersonal als auch an Studierende, Pflegeschüler und alle Interessierte aus anderen Bereichen. Hier gilt: Humor als Kraftressource nutzen, als Erleichterung im Arbeitsalltag oder als gesundheitsfördernde Sofortmaßnahme. Wie das geht? Das erläutern Psychotherapeuten aus der Humorforschung, praktizierende Klinikclowns und Persönlichkeitstrainer. HumorCare Deutschland wird mit dem international bekannten Initiator Dr. Michael Titze dabei sein und sein Wissen einbringen. Fragen und Mitmachen sind ausdrücklich erwünscht!


Zwei Symposien an der Eberhard Karls Universität decken auf, wo der Humor in der Forschung steckt. Egal ob Kultur-, Geistes- oder Naturwissenschaften, etliche Fakultäten sind der menschlichen Eigenschaft auf den Leib gerückt. Wo entsteht das Lachen im Gehirn? Hat Jesus je gelacht? Und wo steckt der Humor in der Kunst oder Literatur begründet? Fragen, denen Dozenten und Wissenschaftler beim zweitägigen Uni-Symposium nachgehen werden – ohne den eigenen Humor dabei zu vergessen.


Dieser wird auch auf den Tübinger Bühnen, in Kulturhäusern, Clubs und Vereinen gepflegt, sei es durch hochkarätige Kabarettgrößen, witzige Musikgruppen oder hintergründige Lesungen, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Schwäbische Mundart und Ausstellungen in verschiedenen Institutionen der Stadt, etwa Sepp Bucheggers beste Karikaturen im Volksbankgebäude, runden das Programm ab.


Humor verbindet bekanntlich und so werden auch hier immer wieder Grenzen überschritten: die Klinikclowns nutzen das LTT, professionelle Theatergruppen spielen unter den Rathausarkaden und internationale Gäste aus den fernen USA oder der nahen Schweiz reisen an. Und: Humor ist generationenübergreifend, Kasperletheater für KInder ist genauso mit von der Partie wie der Kreisseniorenrat mit einer Podiumsdikussion zu Humor im Alter – Geht das überhaupt? An Überraschungen wird es in der Humorwoche also nicht mangeln. Das kann ja heiter werden – ganz im Ernst!

 


© Stand Juni 2009. Besuchen Sie uns bald wieder, diese Website wird laufend aktualisiert.

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